Lesen Sie hier nach was geschah:

Das Bürgerbegehren ist leider knapp gescheitert - nun muss das Ratsbegehren liefern was es versprochen hat.

Die Vielzahl der Informationen zusammen zu tragen, auf deren solides Fundament wir unser Bürgerbegehren aufgebaut haben war viel zu viel Arabeit um diese Seiten einfach zu löschen. Daher haben wir uns entschlossen, dass wir die Unterseite zur Geschichte unseres Bürgerbegehrens für Sie weiterhin online zu lassen.

Es geht nicht darum wie lange man sich mit etwas beschäftigt,
sondern wie sehr es einem am Herzen liegt!

Das Bürgerbegehren

Der Titel des Bürgerbegehrens lautet "Rettet unseren schönen Stadtplatz!". Und nicht weniger wollen wir erreichen! Doch lassen Sie uns ein wenig zurückblicken wie es dazu kam:

Vorweg möchten wir zum wiederholten Male betonen, dass wir es natürlich keinem der damaligen Stadträte oder auch dem Bürgermeister absprechen möchten, dass sie sich Arbeit und Mühe gemacht haben! Was sich jedoch wie ein roter Faden durch die jahrelange Planung zieht ist, dass die Bürger zu keinem Zeitpunkt die Gelegenheit hatten sich tatsächlich mit ihren Ideen und Vorstellungen angemessen einzubringen. 

Bürgerbeteiligung - Fehlanzeige!

Die Bürger wurden in zwei großen Veranstaltungen informiert. Wer sich nicht traut vor so viel Publikum zu sprechen hatte von vornherein verloren. Wenn Wortmeldungen zu lang waren wurde einem das Rederecht entzogen. Sieht so ein "Dialog" aus? Können in solch einem Rahmen gute Ideen einbezogen und vertieft diskutiert werden? Anscheinend nicht, denn wären die Bürger beteiligt und nicht nur informiert worden, dann wären wohl keine 674 Unterschriften für das Bürgerbegehren zustande gekommen!

Meinung der Bürger - uninteressant!

Im Dezember 2019 war dann selbst für uns klar, dass es ohne Weiteres keine echte Beteiligung der Bürger mehr geben wird. Also haben wir eine Meinungsumfrage gestartet um festzustellen, wie unsere Mitbürger über die Pläne zur Sanierung denken. Das Ergebnis war so eindeutig, dass wir dachten: Jetzt müssen der Bürgermeister und der damalige Stadtrat einlenken und die Pläne nochmal überdenken. Über 90 Prozent wünschten sich keine so große Umgestaltung unseres geliebten Stadtplatzes! Antwort des Bürgermeisters: Die Meinungsumfrage ändert nichts an der Beschlusssituation. Und in der Zeitung wurde ein damaliger Stadtrat mit folgenden Worten zitiert: "Wenn die Bürger etwas ändern wollen, dann sollen sie nicht stänkern, sondern ein Bürgerbegehren machen!"  - Gesagt, getan!

Der Stadtrat ist beleidigt!

Um in der kurzen Zeit, die uns von Anfang Januar bis in den Februar hinein blieb genügend Eintragungen zu bekommen hat sich eine Gruppe von 10 Initiatoren für den markanten Titel "Rettet unseren schönen Stadtplatz!" entschieden. Auch wenn keine böse Absicht dahinter stand fühlten der Bürgermeister und die damaligen Stadträte sich auf den Schlips getreten. Obwohl wir doch nur ihrer eigenen Aufforderung nachgekommen waren. Gegen so manch unfairen Widerstand kamen letztlich 674 Unterschriften zusammen und der damalige Stadtrat musste das Bürgerbegehren für zulässig erklären. Nun können die Bürger am
12. Juli endlich doch mitbestimmen und entscheiden. Egal wie es ausgehen wird, die Hauptsache ist für uns, dass möglichst viele Bürger sich beteiligen und Ihre Stimmen abgeben. Der Stadtplatz geht uns alle an!

Hier sehen Sie die Eckpunkte, wie die Planungen nach dem Bürgerbegehren abgeändert werden sollen

(Nähere Erläuterungen finden Sie verlinkt, wenn Sie die einzelnen Eckpunkte anklicken.)