Anzahl der Parkplätze in Neumarkt-St. Veit

Hartnäckig weigerte sich unser Bürgermeister die korrekten Zahlen zu den Parkplätzen öffentlich zu machen. Und das aus gutem Grund. War doch von Seiten des Ratsbegehrens immer zu hören, dass mit dem Umbau nur wenige Parkplätze verloren gehen werden. Tatsächlich sind es aber 40! Dass diese falsche Annahme höchstwahrscheinlich auf einem Fehler der Anzahl der momentan vorhandenen Parkplätze basiert ist ja schon etwas peinlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Vertreter des Bürgerbegehrens deshalb der Lüge bezichtigt wurden! Selbstverständlich verstehen wir, dass die Anzahl der Parkplätze, die von den Architekten festgestellt wird, nicht sofort nachkontrolliert wird. Dass diese Basis für die Planungen korrekt ist, davon geht natürlich jeder aus. Aber wenn ein Fehler aufgedeckt wird (was übrigens schon im FEBRUAR durch uns der Fall war!), dann sollte man auch ehrlich dazu stehen. Sind nicht auch Sie der Meinung, dass die Stadträte korrekt informiert werden sollten BEVOR sie ihre Hand zur Abstimmung heben müssen?

So sieht unser Stadtplatz aktuell aus. Die Parkplätze sind durchnummeriert. Mit einem Klick auf das Bild können Sie eine größere Darstellung erhalten. So können Sie sich davon überzeugen, dass wir die Wahrheit sagen.

Und hier können Sie die Parkplatzanzahl nach dem Ratsbegehren sehen. (Achtung, dieses Bild hat leider eine andere Ausrichtung!) Dass die Parksituation nicht komfortabler wird, können Sie etwas weiter unten an Beispielen sehen.

Parksituation wenn das Ratsbegehren nicht verhindert wird

Beim Ratsbegehren sind alle Parkplätze mit einer Breite von 2,50m und einer Länge von
5 Metern geplant. Kennen Sie die Maße Ihres Autos? Laut ADAC Autotest sind 70% aller modernen Autos breiter als 2 Meter. Familien haben nicht selten einen Van oder Kleinbus. Täuschen wir uns oder wird das ziemlich eng? Man will ja auch noch aussteigen, oder villeicht mal ein Kind aus dem Auto holen? Momentan haben wir noch Parkplätze mit bis zu 2,80 Metern Breite und auch einige mit über 6 Metern Länge!

Sehen Sie sich die Bilder etwas weiter unten an. Das zeichnet natürlich kein Architekt in seinen Plan, aber so sieht die Realität an einem durchschnittlichen Tag im Stadtplatz nach dem Ratsbegehren aus!

40 Parkplätze weniger - dann kommt auch bei uns noch der
sogenannte Parksuchverkehr hinzu!

Hier sehen Sie den oberen Teil des Stadtplatzes zwischen der Apotheke und dem Ärztehaus. Nach den Plänen des Ratsbegehrens wird hier in Zukunft im Fischgrätmuster geparkt. Typischerweise sind viele diese Parkplätze länger belegt durch Kunden von Frisör oder auch Patienten, die im Wartezimmer des Ärztehauses sitzen. Umso schwieriger das Ein- und Ausparken in den restlichen Parkplätzen.

Hinzu kommt noch, dass rückwärts ausparken immer ein größeres Risiko darstellt als vorwärts. Sehen nicht auch Sie die Gefahr, dass mehr Unfälle passieren als das jetzt der Fall ist? Und wenn Sie selbst sich sicher genug fühlen beim Ein- und Ausparken, wie fühlen Sie sich, wenn Sie zu Ihrem Auto zurück kommen und jemand wartet dort auf Sie, weil er eine Schramme verursacht hat?

Finden nicht auch Sie unsere momentane Parksituation hervorragend durchdacht? Da stellt sich doch die Frage, wofür wir das aufgeben. Welchen Mehrwert bringt die Planung des Ratsbegehrens? Stellen Flaniermeilen und Baumoasen tatsächlich einen solchen Mehrwert dar in Neumarkt-Sankt Veit? Sehen Sie sich auf dem nächsten Bild die Situation in der Mitte des Stadtplatzes aus, wenn das Ratsbegehren nicht verhindert wird.

Insgesamt 68 Parkplätze sind es nach den Plänen des Ratsbegehrens, aus denen zukünftig rückwärts auf die Durchfahrtsstraße ausgeparkt werden müsste. Zusätzlich gäbe es noch 40 Parkplätze weniger. Das bedeutet, dass Sie auch in Neumarkt in Zukunft nach einem Parkplatz suchen müssen! Somit entsteht zusätzlicher Verkehr, der das Ausparken erschwert und das Unfallrisiko erhöht.

Dadurch, dass der Lieferverkehr weiterhin in den Flanierbereich einfahren darf entsteht hier kein Bereich in dem man sich unbedacht aufhalten kann oder gar seine Kinder unbeaufsichtigt schon mal zum Auto vor schicken kann! Wenn Sie als Autofahrer jedoch die durchgezogene Linie beim Ausparken einfach überfahren, so begehen Sie einen Bußgeldbewährten Verstoß gegen die StVO!

Eine gut durchdachte Lösung sieht in unseren Augen anders aus. Und zwar so, wie man sie HEUTE auf unserem Stadtplatz vorfindet. Deshalb bitten wir Sie um Ihre drei Stimmen!

Zweimal Ja zum Bürgerbegehren und einmal NEIN zum Ratsbegehren!